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An�sthesie - Spezielle Schmerztherapie - Palliativmedizin
Was ist eigentlich An�sthesie?

Die An�sthesie als Fachdisziplin besch�ftigt sich mit der Ausschaltung der Empfindungen, u. a. des Schmerzes und des Bewusstseins, meist um unangenehme Prozeduren z. B. Operationen zu erm�glichen.

Die verschiedenen An�sthesieverfahren

Die Einteilung der An�sthesieformen kann nach historischen, klinischen oder pharmakologischen Aspekten erfolgen und wird deshalb oft mit Unterschieden dargestellt. Meist werden die Verfahren nach dem Wirkort gegliedert. Dabei werden die Allgemeinan�sthesie, die auf den ganzen K�rper einwirkt, von �rtlich wirksamen Verfahren unterschieden. Eine gleichzeitige Anwendung wird als Kombinationsan�sthesie bezeichnet.

Allgemeinan�sthesie

Als Allgemeinan�sthesie oder Narkose bezeichnet man die Ausschaltung bestimmter K�rperfunktionen zum Zwecke der Toleranz von diagnostischen oder operativen Eingriffen. Traditionell werden dabei die Komponenten Schmerzausschaltung (Analgesie), Bewusstseinsverlust (Hypnose), D�mpfung vegetativer Funktionen sowie gegebenenfalls die Muskelentspannung (Muskelrelaxierung) verstanden. �blicherweise geht damit eine Ged�chtnisl�cke (Amnesie) einher. Eine strenge Trennung dieser Bestandteile ist nicht m�glich, ebenso sind die genauen anatomischen Wirkorte und molekularen Mechanismen noch nicht komplett verstanden.

Diese unterscheidbaren Qualit�ten werden durch unterschiedliche Medikamente (An�sthetika) hervorgerufen: Bewusstseinsverlust durch Hypnotika, Sedativa oder Inhalationsan�sthetika, Analgesie durch hochwirksame Schmerzmittel (Opioide oder Ketamin), Relaxation durch Muskelrelaxanzien. Zugef�hrt werden diese Medikamente intraven�s oder mittels inhalativer Applikation, oder einer Kombination aus beiden Verfahren, der balancierten An�sthesie.

�rtlich wirksame An�sthesieverfahren

Als Lokal- und Regionalan�sthesie (umgangssprachlich f�lschlich auch als Teilnarkose bezeichnet) wird die �rtliche Schmerzausschaltung im Bereich der Nervenbahnen- und /oder -endigungen ohne Beeintr�chtigung des Bewusstseins verstanden. Dies geschieht vor allem durch Medikamente, die die elektrische Leitf�higkeit der Nerven f�r Nervenimpulse reversibel unterdr�cken, den Lokalan�sthetika.

Uneinigkeit herrscht in der Bezeichnung von Lokalan�sthesie und Regionalan�sthesieverfahren. Der Begriff der Lokalan�sthesie wird aus historischen und pharmakologischen Gr�nden der Regionalan�sthesie �bergeordnet, oft wird unter Lokalan�sthesie aber auch nur die Blockade eines eng begrenzten Gebietes verstanden.

Man unterteilt bei der Lokalan�sthesie die Oberfl�chenan�sthesie, bei der das Lokalan�sthetikum auf die K�rperoberfl�che aufgebracht wird, die Infiltrationsan�sthesie, bei der direkt im Operationsgebiet in das Gewebe injiziert wird, und Regionalan�sthesieverfahren.

Diese werden wiederum in r�ckenmarksnahe oder neuroaxiale (Spinalan�sthesie, Epiduralan�sthesie) und eine Vielzahl an peripheren Verfahren unterteilt, die Leitungsblockaden darstellen. Eine Sonderform ist die intraven�se Regionalan�sthesie, bei der Lokalan�sthetikum in die entleerte ven�se Blutbahn einer zuvor durch eine Manschette abgebundenen Extremit�t eingespritzt wird.

Quellennachweis: http://de.wikipedia.org/wiki/An�sthesie